Marina Mrkwicka Psychotherapie
Meine Ordination und Praxis für Psychotherapie in 1130 Wien

Marina Mrkwicka
Systemische Psychotherapeutin

   

Raum für Klarheit und Zuversicht

Das Leben hält Phasen bereit, in denen man feststeckt. In Mustern, in Beziehungen, in sich selbst. Manchmal weiß man genau, was nicht stimmt. Manchmal nicht einmal das.

Dass Sie hier sind, zeigt schon etwas. Sie wollen etwas verstehen oder verändern, und das ist kein selbstverständlicher Schritt.

 

In der Psychotherapie schauen wir gemeinsam genauer hin. Mit etwas Abstand, ohne Wertung. Manche Dinge werden klarer, wenn man sie nicht mehr alleine trägt.

Auf Augenhöhe mit echtem Interesse:
Eine Basis für Entwicklung

In meiner Arbeit gehe davon aus, dass Sie der Experte oder die Expertin für Ihr eigenes Leben sind. Ich sehe es dabei nicht als meine Aufgabe, Ihnen zu sagen, was zu tun ist, sondern gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was wirklich hilft. Dafür bringe ich mein Fachwissen mit, und Sie bringen das, was Sie über sich selbst wissen. Beides zusammen ergibt meistens mehr als jedes für sich.

In den Sitzungen nehme ich mir Zeit, wirklich zuzuhören. Was Sie beschäftigt, wie Sie die Dinge erleben, was bisher schon funktioniert hat und was nicht. Ich möchte Sie wirklich verstehen. Ganz oft gibt es schon viel mehr in uns, als wir in schwierigen Momenten sehen können. Ressourcen, Stärken, Strategien, die irgendwo unter dem Alltagsstress verschwunden scheinen. Sie gemeinsam wieder sichtbar zu machen ist ein großer Teil meiner Arbeit.

Und wenn etwas für Sie nicht stimmig ist, darf das auch gesagt werden. Ich bin flexibel in meinem Vorgehen, weil nicht jeder Mensch gleich ist und weil gute Therapie sich anpassen muss. Für mich dürfen Humor und Leichtigkeit dabei sein, denn auch schwierige Themen brauchen manchmal Luft zum Atmen.

Systemische Therapie macht persönliche Veränderung möglich

Systemisch verwurzelt.
Empathisch begleitet.

Die systemische Therapie ist meine therapeutische Heimat. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch seine Wirklichkeit aus seinen Erfahrungen, Beziehungen und seinem Umfeld heraus konstruiert, und dass Wechselwirkungen in diesem System oft mehr erklären als ein Blick auf das Symptom allein.

Vieles wird verständlicher, wenn sichtbar wird, wie Dinge miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Das ist meine Basis.

Je nach Anliegen fließen aber auch andere Methoden ein wie zum Beispiel schematherapeutische Elemente, hypnosystemische Techniken, imaginative Verfahren oder DBT-Skills.

Was davon passt, entscheiden wir gemeinsam. Therapie ist für mich kein starres Programm, das man abarbeitet, sondern etwas, das sich am Menschen orientiert, der vor mir sitzt. Mit Wärme, Empathie und echtem Interesse, das versteht sich für mich dabei von selbst.

Weil ich Therapie auch als Handwerk verstehe, das nie fertig gelernt ist, bilde ich mich mit Freuden laufend fort. 

 

Wenn Sie neurodivergent sind oder das vermuten, finden Sie bei mir ein Setting, das darauf eingestellt ist. Mehr dazu unter meinen Schwerpunkten.

Sie müssen das nicht alleine tragen

Sich jemandem anzuvertrauen, der einem bis vor kurzem noch fremd war, ist oft nicht leicht. Was wehtut oder schon lange brodelt anzuschauen, braucht Überwindung, das ist völlig normal und gehört dazu. Es bedeutet nicht, dass etwas mit Ihnen nicht stimmt. Es bedeutet, dass Sie ehrlich mit sich sind und es Zeit wird, neue Wege  zu gehen. 

Dabei überrascht viele, dass genau dieser erste Schritt oft der schwerste ist. Was danach kommt, fühlt sich für die meisten leichter an als erwartet. Therapie ist kein Ort, an dem man sich exponieren oder bloßstellen muss, sondern ein Raum, in dem Sie so sein dürfen, wie Sie sind. Mit allem, was Sie mitbringen.

Dabei begleite ich Sie gerne.

Die Angsttherapie kann bei einem Termin in der Praxis in 1130 Wien persönlich oder auch online per Video-Call durchgeführt werden

Für wen ist Psychotherapie geeignet

Wenn Sie… 

… dann sind Sie hier richtig.

Wichtig zu wissen: Ein gemeinsamer Prozess

In der Psychotherapie sollen, Probleme nicht „repariert“  werden oder schnelle Patentlösungen gefunden werden. Es ist vielmehr ein gemeinsamer Weg, auf dem Selbsterkenntnis, Verständnis und persönliches Wachstum möglich werden.

Der Erfolg der Therapie hängt nicht allein von den Methoden ab, sondern vor allem von Ihrer Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen. Ihre Motivation und Ihr Engagement sind entscheidende Faktoren, um neue Perspektiven zu entdecken und Veränderungen zu ermöglichen. Ich begleite Sie auf diesem Weg mit Verständnis und Wertschätzung, Schritt für Schritt und in Ihrem Tempo.

Über mich

  • Psychotherapeutisches Fachspezifikum,  (Lehranstalt für systemische Familientherapie, Wien)
  • Masterstudium für Psychotherapie, laufend (Bertha von Suttner Privatuniversität, St. Pölten)
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum (Arbeitsgemeinschaft für personenzentrierte Psychotherapie, Wien)
  • Bachelorstudium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (Universität Wien)
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung, Dekonstruieren oder behandeln? Elisabeth Wagner (la:sf)
  • GPM – General Psychiatric Management for Borderline Personality Disorder, Lois W. Choi-Kain, John Gunderson            (Harvard Medical School)
  • Borderline-„Störungen“ und /oder -Kompetenzen? Gunther Schmidt (Milton Erickson Institut)
  • Hypnosystemischer Grundkurs und Aufbaukurs, Gunther Schmidt (Metaforum Sommercamp)
  • Optimale hypnosystemische Lebensbalance, Gunther Schmidt (Milton-Erickson-Institut)
  • Hypnosystmische Arbeit mit Paaren, Familien und Teams, Gunther Schmidt (life lessons)
  • Räume des Gelingens schaffen: Systemische Interventionen in der Gruppentherapie, Theresia Gabriel und Stefan Jirkowsky (la:sf)
  • Zertifizierte DBT-Skills Trainerin, Alice Sendera (pro mente Akademie)
  • Schematherapie (S1-S5), nach Eckard Roediger (Institut für Schematherapie, IST-F)
  • Autismus im Erwachsenenalter, Impulse für die Praxis, Anna Binder-Kita (VÖPP-Akademie)
  • Autismus-Kompetenz für die Psychotherapie, Alexandra Sinzinger (Autistenhilfe Österreich)
  • „Das Asperger-Syndrom“, Sandra Graf (Autistenhilfe Österreich)
  • Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumatherapie, Sylvia Wintersperger, (ZAP-Wien)
  • Stabilisierung und Ressourcenaktivierung in der Traumatherapie, Andrea Schulten, (ZAP-Wien)
  • Safer und Sex, Wie man in der Psychotherapie über Sexualität sprechen kann, Monika Fenz (la:sf)
  • LGBTQI+ – Arbeiten mit der Vielfalt, Karina Kehlet Lins, (life lessons)
  • Niedergelassene psychotherapeutische Praxis, Wien
  • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Psychiatrische Tagesklinik, Eisenstadt
  • Caritas Wien, Wohnverbund für psychisch kranke Menschen, Wr. Neustadt
  • Ambulanz für Systemische Therapie, Wien
  • Haus Malta, Ordenshaus der Malteser, Wien
  • Über 10 Jahre als Gestalterin, Regisseurin, Redakteurin und Sprecherin bei diversen Medien (Print und TV)
  • Empathie und Herzlichkeit
  • Respekt vor allen Lebewesen
  • Neutralität für wertfreie Begegnungen
  • Vertrauensvolle Räume schaffen
  • Humor für eine positive Sichtweise
  • Loyalität und Ehrlichkeit
  • Verantwortung übernehmen
  • Individuelle Grenzen wahrnehmen und wahren
  • Professionalität
  • Sich stets weiterentwickeln
  • Focus auf Lösungen richten
  • Zuverlässigkeit

Meine Schwerpunkte

ADHS im Erwachsenenalter zeigt viele Gesichter. Gemeinsam finden wir Strategien für mehr Klarheit, Gelassenheit und den bewussten Einsatz Ihrer Stärken.

Autismus bedeutet eine besondere Wahrnehmung der Welt. Die Begleitung unterstützt dabei, Orientierung, Selbstakzeptanz und Sicherheit im Alltag zu gewinnen.

Wenn Autismus und ADHS zusammentreffen, entstehen oft Spannungsfelder. Therapie hilft, Erfahrungen zu ordnen und Ressourcen für ein stimmigeres Leben zu nutzen.

Ich begleite Sie dabei, die Herausforderungen zu bewältigen und neue Wege zu finden, mit Ihren Emotionen umzugehen, gesunde Beziehungen aufzubauen und ein erfüllteres Leben zu gestalten.

Ich begleite Sie behutsam durch den Prozess der Verarbeitung und Heilung belastender Erlebnisse.

In der Familientherapie unterstütze ich Sie dabei, die Kommunikation und die Beziehungen innerhalb Ihrer Familie zu verbessern und zu stärken. Ziel ist es, Ihnen neue Werkzeuge an die Hand zu geben, um Konflikte konstruktiv zu lösen und ein harmonisches Miteinander zu schaffen.

Paartherapie schafft Raum für neue Gespräche, Verständnis und Perspektiven – ob für ein gemeinsames Weitergehen oder eine respektvolle Trennung.

Coaching bietet Klarheit und neue Blickwinkel für Entscheidungen, Beziehungen und persönliche Entwicklung.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie bei mir richtig sind?

Melden Sie sich bei mir, gemeinsam finden wir es heraus.

Das sagen andere über mich:

Anabelle F.: An Frau Mrkwicka mag ich besonders, dass sie eine ruhige und positive Ausstrahlung hat. Ich habe mich schnell wohl und ruhiger gefühlt. In der Therapie wurde mir gespiegelt, dass vieles zusammenhängt, was ich so noch nicht gesehen habe. Danke auch für den guten Tee 😉.

Michi A.: Wer einen Ort zum Wohlfühlen und Verstanden-werden sucht, ist bei Fr. Mrkwicka gut aufgehoben. Abgesehen vom hübschen Raum, findet sie immer Worte, die hilfreich sind. Manchmal habe ich erst ein paar Tage später verstanden, was sie gemeint hat, aber dann war einiges klarer als davor. Außerdem freu ich mich auch immer, wenn die Katze vom Nachbarn zu Besuch kommt. Ich komme immer wieder gerne in die Therapie. 

Andrea S.: Schon lange hat mich geplagt, dass ich in Beziehungen ab einem gewissen Punkt immer wieder gleich reagiert habe. Ich habe mich zurückgezogen und den Kontakt abgebrochen. In Gesprächen mit Marina ist mir bewusst geworden, dass dieses Thema den Ursprung in vielen vergangenen Zurückweisungen hat. Zurzeit arbeite ich daran, diverse Unstimmigkeiten in meinem Familiensystem aufzudröseln.

Lou K.: Ich kann den „Besuch“ bei Fr. Mrkwicka sehr empfehlen. Ich habe mich verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Besonders wichtig war für mich, dass sie neurodivergenz-sensibel ist. Sie ging sehr individuell auf mich ein und war sehr einfühlsam.  

Doris A.: Frau Marina Mrkwicka hat mich während einer schweren Phase gut begleitet und mir geholfen mich weiterzuentwickeln. Als Therapie-Newbie habe ich eine positive Erfahrung machen können mit einem „Fremden“ über persönliche Dinge zu sprechen.

Häufig gestellte Fragen

Als Psychotherapeutin unterliege ich nach § 45 PthG 2024 , der Schweigepflicht. Die Verschwiegenheit gilt auch gegenüber Dritten und über den Abschluss der Psychotherapie hinaus. Diese gilt auch gegenüber Behörden, Ärzt:innen, Angehörigen, sowie auch für Kinder und Jugendliche gegenüber ihren Eltern.

Die Dauer einer Behandlung hängt von ihrer Ausgangslage und Ihren Zielen ab. Eine tiefgreifende Psychotherapie braucht Zeit. Die Beendigung der Behandlung sollte in jedem Fall mit mir besprochen und gemeinsam geplant sein. Parallele Einzeltherapie oder Therapiegruppen bei anderen Psychotherapeut:innen gehören gut geplant und dem Therapieziel angepasst. Daher bitte ich Sie mich zu informieren, falls Sie noch zusätzliche therapeutische Angebote wahrnehmen.

Die Häufigkeit der Therapiesitzungen richtet sich nach Indikation und Problemstellungen, kann zwischen einmal pro Woche und einmal pro Monat liegen und wird mit der Therapeutin vereinbart. Regelmäßigkeit fördert den Therapieerfolg.

Wann der nächste Termin für Sie und mich Sinn macht, entscheiden wir immer gemeinsam am Ende einer Therapiesitzung.

Psychotherapie wird in Österreich derzeit leider generell nicht von den gesetzlichen Gesundheitskasse finanziert. Es gibt ein begrenztes Kontingent an vollfinanzierten Kassenplätzen, die häufig mit längeren Wartezeiten verbunden sind. Ich biete derzeit keine Kassenplätze an.

Es besteht aber die Möglichkeit eines Kostenzuschusses pro Sitzung:

ÖGK € 33,70 / SVS € 50,00 / BVAEB € 50,20 / KFA Wien € 39,00 (Stand 2026).

 

Voraussetzung ist eine ärztliche Untersuchung (Hausarzt oder Wahlarzt) vor der zweiten Sitzung. Die ersten zehn Sitzungen können ohne weitere Bewilligung gemeinsam mit den Honorarnoten bei der Krankenkasse eingereicht werden. Ab der 11. Sitzung ist eine Bewilligung erforderlich, die ich für Sie ausfülle. Alle Details besprechen wir gerne im Erstgespräch.

 

Wenn Sie privat zusatzversichert sind, empfiehlt es sich, vorab bei Ihrer Versicherung nachzufragen, ob und in welchem Ausmaß Kosten übernommen werden.

 

Das Formular für die Bestätigung der ärztliche Untersuchung finden Sie hier:  http://chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/load?contentid=10008.726604&version=1573736099

Beim Erstgespräch gehen wir gemeinsam alle wesentlichen Rahmenbedingungen durch und unterzeichnen eine Therapievereinbarung. 

Danach möchte ich erst einmal Grundlegendes von Ihnen kennenlernen: Wie alt sind Sie? Was machen Sie beruflich? Wie sieht Ihr Alltag aus? Was prägt Sie? Recht bald in der ersten Einheit werde ich Sie auch fragen, was Sie zu mir geführt hat und was Sie sich von der Therapie erhoffen. Gemeinsam erarbeiten wir dann erste Therapieziele, die uns als Orientierung dienen.


In den Folgesitzungen arbeiten wir mit dem, was Sie mitbringen. Je nach Anliegen schöpfe ich aus verschiedenen Methoden: Gespräch, Imaginationen, Stühlearbeit, Familienbrett, Timelinearbeit und vieles mehr. Immer wieder schauen wir auch auf den Prozess um zu prüfen, wo wir gerade stehen, was hat sich verändert, welche Ziele sind noch aktuell? 


Eine kleine Empfehlung: Es lohnt sich, vor jeder Sitzung kurz innezuhalten und zu überlegen, was Sie gerade beschäftigt. Sie kennen Ihr Leben am besten, und je klarer Sie wissen, was Thema sein soll, desto gezielter können wir gemeinsam arbeiten.

Beim Erstgespräch gehen wir gemeinsam alle wesentlichen Rahmenbedingungen durch. 

Danach möchte ich Sie erst einmal kennenlernen. Wer sind Sie, was machen Sie, wie lange sind Sie schon zusammen und was hat Sie zueinander geführt? Nach diesem ersten Kennenlernen frage ich Sie, was Sie zu mir gebracht hat und was Sie sich von der Paartherapie erhoffen. Gemeinsam entwickeln wir dann ein Ziel, an dem Sie gemeinsam bereit sind mitzuarbeiten.

Mir ist dabei wichtig, dass alle Partner:innen gleichermaßen Raum haben. Allparteilichkeit bedeutet für mich, dass ich nicht Recht gebe, sondern zuhöre, und dass Wünsche, Kränkungen und individuelle Geschichten beider Seiten ihren Platz haben.

Das Intervall zwischen den Sitzungen legen wir gemeinsam fest. Ich empfehle in der Paartherapie mindestens drei Wochen Abstand, weil systemische Arbeit Zeit braucht, um zu wirken. Veränderung passiert nicht im Therapiezimmer, sondern im Alltag dazwischen. Meistens sind die Intervalle bei Paartherapien 1x/Monat. 

In den Folgesitzungen schauen wir gemeinsam auf Muster, die sich in Ihrer Beziehung zeigen. Manchmal geht es darum, dass jeder seine Perspektive darlegen kann, manchmal arbeiten wir mit konkreten Interventionen. Ich bringe meine Beobachtungen und Hypothesen ein, und wir schauen gemeinsam, was davon passt und was nicht.

Fertige Lösungen werde ich Ihnen keine präsentieren, weil jedes Paar anders ist und ich das auch so behandle. Was ich anbiete, ist ein neutraler Raum, in dem Sie sich begegnen können, und meine Erfahrung, die ich einbringe. Manchmal ist allein schon der Ortswechsel eine kleine Musterunterbrechung, in der Dinge möglich werden, die im Alltag keinen Platz finden.

Wichtig ist mir dabei vollständige Transparenz.

Ich führe keine Einzelgespräche mit einem der Partner:innen da es dadurch zu einer Schieflage kommen kann, und wenn jemand außerhalb der Sitzungen Kontakt aufnimmt, bringe ich das in den gemeinsamen Raum. Was hier passiert, gehört allen Beteiligten. 

Neurodiversitätsaffirmierend bedeutet für mich, dass Neurodivergenz nicht als etwas gilt, das behoben oder kompensiert werden muss und auf die neurodivergente Personen einen angepassten Raum bekommen. Im Mittelpunkt steht, das eigene Erleben besser zu verstehen und Strategien zu finden, die wirklich zum Menschen passen.

Das beginnt schon beim Setting: Meine Praxis ist bewusst reizarm gestaltet, mit ruhigen Farben, gedämpftem Licht und ohne Duftstoffe. Bei Bedarf stehen Gewichtsdecken, Fidget Toys und Gewichtstiere zur Verfügung. Augenkontakt ist keine Voraussetzung, und wie wir sitzen und arbeiten, passen wir gemeinsam an.

Auch die Therapie selbst gestalten wir flexibel: klare Strukturen wenn gewünscht, Stundenausblick, Zusammenfassungen, Flipchart oder was immer hilfreich ist. Manche Interventionen passen ich an, weil nicht alles für jeden gleich funktioniert. Offenes Feedback ist ausdrücklich erwünscht.

Und ja, es gibt bei mir immer eine Kleinigkeit zu essen, weil das Vergessen von Mahlzeiten zum Alltag vieler neurodivergenter Menschen gehört.

Ich bringe neben meiner therapeutischen Ausbildung auch eigene gelebte Erfahrung mit Neurodivergenz mit. Eine formale Diagnose brauchen Sie bei mir nicht, um einen Platz zu finden.

Psychiater:innen sind Fachärzt:innen für psychische Erkrankungen. Sie können Medikamente verschreiben und psychische Erkrankungen medizinisch behandeln.

Klinische Psycholog:innen haben nach dem Psychologiestudium eine zusätzliche Fachausbildung absolviert. Sie sind auf die psychologische Diagnostik (mittels Testverfahren) und klinisch-psychologische Behandlung psychischer Erkrankungen spezialisiert. Solche Befunde können unter anderem für Abklärungen, Förderungen oder behördliche Verfahren relevant sein.

Psychotherapeut:innen haben eine eigenständige, gesetzlich geregelte Ausbildung absolviert. Sie behandeln psychische Belastungen und psychische Erkrankungen mit psychotherapeutischen Methoden und sind berechtigt, psychische Erkrankungen zu diagnostizieren. Im Unterschied zur klinisch-psychologischen Diagnostik, die häufig Testverfahren einsetzt, erfolgt die Diagnostik in der Psychotherapie vor allem im Rahmen von Gesprächen und der gemeinsamen Exploration der Beschwerden und Lebenssituation. Psychotherapeutische Diagnostik dient primär dem Verstehen und der Behandlung.

 

Lebens- und Sozialberater:innen (psychologische Berater:innen) ist kein eigener Gesundheitsberuf. Sie unterstützen Menschen bei persönlichen, familiären oder beruflichen Herausforderungen. Im Unterschied zu Psychotherapeut:innen, Klinischen Psycholog:innen und Psychiater:innen sind sie nicht zur Behandlung psychischer Erkrankungen berechtigt.

Coach:innen begleiten Menschen bei beruflichen oder persönlichen Entwicklungsprozessen. Die Bezeichnung „Coach“ ist in Österreich nicht gesetzlich geschützt und sagt daher allein nichts über die Ausbildung oder Qualifikation einer Person aus.